Hypnosetherapie für Kinder und Jugendliche

Hypnose ist als therapeutisches Verfahren auch bei Kindern und Jugendlichen sehr gut anwendbar. Im Vergleich zu Erwachsenen sind junge Menschen meist sogar noch offener und sensibler, da sie altersspezifisch über eine ausgeprägte Kreativitiät und ein ausgezeichnetes Vorstellungsvermögen verfügen. Das erleichtert die Arbeit mit dem Unterbewusstsein, verlangt aber auch ein besonders achtsames und behutsames Vorgehen.

Aus diesem Grund sind das Kennenlernen der Kinder und Jugendlichen beim Erstgespräch und der weitere Verlauf der Therapie speziell auf die Bedürfnisse der jungen Klientinnen und Klienten ausgerichtet. Wir sollten einen „guten Draht“ zueinander finden, Vertrauen aufbauen und optimistisch in die Zukunft blicken: Als Team werden wir Erfolg haben!

Wie verläuft Hypnosetherapie bei Kindern und Jugendlichen?

Die Wirkungsweise der Hypnose ist bei Kindern und Jugendlichen die gleiche wie bei Erwachsenen. Je nach Alter, Entwicklung, Symptomatik und Familiensituation kommen daher auch meine Konzepte 1 bis 3 in Betracht. Auch der Therapieverlauf ähnelt dem von Erwachsenen. Wie wir konkret vorgehen und was wir genau unternehmen werden, bespreche ich ausführlich sowohl mit den Betroffenen als auch mit deren Eltern/Erziehungsberechtigten, von denen ich zudem eine schriftliche Einverständniserklärung zur Therapie benötige.

Bei der Behandlung von Kindern und Jugendlichen gibt es jedoch einige Besonderheiten:

  • Ich wende ausschließlich besonders sanfte und schonende hypnotherapeutische Verfahren und psychotherapeutische Techniken an. Damit ist gewährleistet, dass auch traumatische Erlebnisse ohne Belastung im Unterbewusstsein aufgearbeitet werden können (z.B. durch Katathym-imaginatives Bilderleben, bei dem Tagträume mittels einer bestimmten Vorstellung wie „Wiese“, „Fluss“, „Löwe“ oder „Vulkan“ den Kontakt zum Unterbewusstsein herstellen, oder mit der Wingwave-Methode, die im wachen Zustand die sonst nur im Traumschlaf auftretenden REM-Phasen erzeugt, in denen wir Emotionen verarbeiten).
     

  • Bei der Trancearbeit ist es wichtig darauf zu achten, dass sich die jungen Menschen persönlich angesprochen fühlen und deutlich spüren: Es geht um mich, um mein Leben, um meine aktuelle Situation. Bei jüngeren Kindern werden Geschichten oder spielerische Elemente eingebaut.
     

  • Kinder und Jugendliche aktivieren in Hypnose wie Erwachsene die Selbsthilfekräfte ihres Unterbewusstseins. Sie erfahren sich in Trance ggf. neu und lernen ihre Persönlichkeit, ihren Körper und ihre Stärken noch besser kennen. Das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten, sich zu entwickeln, steigt. Wichtig ist immer das Credo: Hypnose hilft dir, dass du dich selbst zum Positiven hin verändern kannst! Dazu gehört auch, zunehmend Verantwortung zu übernehmen, Kontrolle über das Bewusstsein und die eigenen Gefühle zu gewinnen, Schritt für Schritt selbstständiger zu werden und immer mehr die anstehenden Aufgaben mit eigenen Kräften zu meistern.
     

  • Die Eltern bleiben während des Kennenlernens möglichst im Hintergrund. Die Sitzungen finden ausschließlich ohne sie statt. Dennoch sind sie natürlich ein enorm wichtiger Bestandteil während und nach der therapeutischen Arbeit: Sie und weitere bedeutende Familienangehörige sowie ggf. das Umfeld (Ärzte/innen, Lehrer/innen, Erzieher/innen) werden bei Bedarf – und in Absprache mit den Kindern und Jugendlichen(!) – in die Therapie mit einbezogen. Dies ist z.B. dann wichtig, wenn bestimmte Begriffe wie „Angst“, „Schmerz“ oder „Blut“ vermieden oder Veränderungen der Klientinnen und Klienten etwa durch das Experimentieren mit anderen Verhaltensweisen verstanden und akzeptiert werden sollten.

Ich wende Hypnose bei Kindern und Jugendlichen u.a. bei folgenden Symptomen an:
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